Über mich / Impressum

Über mich

_MG_2851Aufgewachsen bin ich, Klaus Doblmann – Baujahr “Tschernobyl”, im Herzen des oberösterreichischen Sauwaldes. Diese Gegend ist bis heute Lebensmittelpunkt für mich, Kraft- und Energiequelle durch die schöne, abwechslungsreiche Landschaft. Als studierter Medien- und Kommunikationswissenschaftler verdiene ich heute mein Brot mit Grafikdesign, Webdesign, Content-Management, Video- und Fotoprojekten in der Marketingabteilung eines aufstrebenden Unternehmens in der Halbleiterbranche unweit meines Wohnortes. Fotografische Einflüsse hatte ich schon sehr früh durch meinen Großvater und meinen Vater, beide künstlerisch sehr begabt und aktiv, sowie später durch einen engagierten Lehrer im Gymnasium, welchem ich meine Einführung in die Fotolabortechnik verdanke, wofür ich ihm heute noch sehr dankbar bin.

Kornpixel – über analoge Fotografie

Warum fotografiert jemand in der heutigen Zeit noch analog, auf Film. Ist das nicht umständlich und teuer – und sowieso, digital ist qualitativ doch schon lange überlegen? So kann man das in meinen Augen nicht sehen. Für mich gibt es kein “besser” oder “schlechter” in der analog vs. digital -Debatte. So wie sich ein Künstler für Ölfarben und ein anderer für Bleistiftzeichnungen begeistert, so begeistere ich mich für die Analogfotografie.
Ich war schon immer ein haptisch veranlagter Mensch, ich will Dinge be- und angreifen, mit meinen Händen etwas erschaffen. Diesem Anspruch wird die filmbasierende Fotografie vollkommen gerecht. Das Begreifen, Fühlen, Riechen des Materials, die händische Entwicklung, die Anspannung und Vorfreude jedes Mal, wenn ich den Film aus dem Tank nehme oder das Positivbild in der Schale vor mir entstehen sehe – es ist jedes Mal ein kleines Glücksgefühl, viel mehr als jedes Sofort-Ergebnis in der Digitalfotografie bieten kann.
Zudem zwingt mich die Analogfotografie genauer zu arbeiten. Die Belichtung will gut eingeschätzt, die Komposition überprüft, das Licht und der Schattenwurf betrachtet werden. Dies führt für mich zu einer viel intensiveren Auseinandersetzung mit den fotografischen Objekten. Es gibt kein sofortiges Feedback an einem Display, wenn der Auslöser gedrückt wird muss alles durchdacht sein.
Schnee. Jede Menge Schnee. Und ein Boot, das lieber im Wasser schwimmen als in gefrorenem Wasser feststecken würde.
Zudem ist es für mich in unserer hochtechnologisierten Welt eine wunderbare Auszeit von der Schnellebigkeit, Bilder ganz ohne Computer und Technik zu erschaffen, nach einem “digitalen Arbeitstag” am Abend in der Dunkelkammer völlig abschalten zu können.
Natürlich ist auch die analoge Welt heutzutage auch digital geprägt. Kameras mit vielen Komfortfunktionen wie Autofokus und Belichtungsmessung sowie Objektive mit Bildstabilisierung erleichtern das Fotografieren in manchen Situationen und zur Übertragung in die digitale Domäne gibt es Scanner, die aus dem Kleinbild-Negativ Informationen herausholen, welche einer sehr guten Digitalkamera ebenbürtig sind. Mit einem guten Negativ oder Dia und einem guten Scanner stehen mir alle Möglichkeiten der digitalen Bearbeitung offen, während ein digital aufgenommenes Bild sich (von Ausnahmen wie Kontaktverfahren oder Foliendruck abgesehen) der traditionellen Dunkelkammertechniken verschließt.
Bei der Bearbeitung der gescannten Bilder setze ich allerdings nur Techniken ein, die mir in der Dunkelkammer auch möglich sind. Dazu gehören Gradations- und Tonwertanpassung, Abwedeln und Nachbelichten sowie bei Farbaufnahmen Farbkorrektur und bei S/W Tonungen. Das Wegstempeln von Kratzern und Flecken behalte ich mir neben dem Beschnitt als einzige invasive Technik vor. Es wird nichts retuschiert, nichts montiert, nichts geschönt. Das ist mein persönlicher Anspruch. Digitalen Bildern haftet oft per se der Geruch von Manipulation an (was analog durchaus auch möglich wäre, aber dies sei außen vor gelassen). Meine digital präsentierten Analogfotos sind frei von Manipulation, wie ich bei jedem Bild an Hand des Negativs jederzeit beweisen kann.

Fotoschwerpunkte

KösslbachwanderungIch empfinde meine Rolle als Fotograf eher als die des Beobachters und weniger des Erschaffers. Was mich persönlich fasziniert ist hauptsächlich die Natur in ihrer schier unendlichen Vielfalt und Schönheit. Der Einfluss des Menschen auf die Natur (Zerstörung, Verschmutzung oder einfach nur Nutzung) spiegelt sich ebenfalls in meiner fotografischen Arbeit wieder. Auch finde ich immer wieder an vom Menschen gemachten Objekten und Situationen Gefallen, oftmals abstrahiert, aus dem Zusammenhang gelöst oder auch einfach nur kommentierend. Fotos von Menschen im Sinne von Portraits oder gar Serien mache ich eher weniger, wenn ich Personen fotografiere, dann am eher im Stil einer Fotoreportage oder dokumentarisch, ungeschönt, ungeschminkt, unposiert den Menschen bei seiner Tätigkeit oder in seiner Umgebung dargestellt.

Ausrüstung

Das wichtigste Werkzeug eines Fotografen ist das Auge. Dennoch benötigt es auch eines oder mehrerer Objektive und einer Filmhaltevorrichtung um Fotos produzieren zu können. Ich bin kein “Fanboy” einer Marke, muss aber das Canon EOS-System als mein Hauptsystem nennen. Warum Canon? Weil meine erste selbstgekaufte Kamera eine EOS 300 war…
Ansonsten tummeln sich in meinem Sammelsurium einige Kameras und Linsen aus dem Minolta SR-Bajonettsystem zu denen ich immer greife, wenn ich manuell fokussieren möchte oder einfach nur eine ganz leichte Kamera mitnehmen möchte. Für das Mittelformat setze ich auf Mamiya 645. Warum das kleine 6×4,5-Format? Weil es noch gut auf Reisen mitzunehmen ist und immerhin die 2,7-fache Fläche gegenüber dem 35mm-Kleinbild hat, was sich durchaus bemerkbar macht. Ein paar andere Kameras gibt es auch noch, die gelegentlich zum Einsatz kommen. Darunter eine Agfa Optima (mit langer Geschichte), Yashica T3, FED 5….

Ausstellungen

– diverse Diaschauen und Ausstellungen in privatem Rahmen bis 2012
– November 2012: Teilnahme an der Ausstellung “Lichtfänger” des VFDKV in der Photophilia in Wien

Kontakt

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